Rückblick auf das Hundejahr 2003

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2002/2003

Rückblick auf das Jahr 2003

2004

31.12.2002

Wie der Anfang, so das Ganze, oder warum man uns 2003 nie bei Hundeausstellungen sah !
 
Silvester und Neujahr standen schon ganz im Zeichen der Hunde. Hans-Hasso fährt mit Fama nach Kehl am Rhein und Fama wird von Akim gedeckt .

03.03.2003

Fama wird Mutter von unserem D-Wurf mit 10 Welpen

28.04. - 02.05.2003

H.-Hasso fährt mit Pia in die Nähe von Dortmund, wo sie von Jambo gedeckt wird.
Die ersten 7 Welpen von Famas D-Wurf ziehen aus

11.05.2003

Übergabe Basse durch Vorbesitzer. Der Hund kam gerade aus einer Hundepension. Dauerüberwachung der drei großen Hunde für 1 Woche um Auseinandersetzungen zu vermeiden.

17.05.- 29.05.2003

Dingus und Danilus werden abgeholt.

21.-24.05.2003

H.-Hasso fährt zur Konfirmation seines Patenkindes nach Arendsburg und muß Basse mitnehmen. Die Reise verlief problemlos. Basse zeigte sich freundlich und unkompliziert allen Menschen gegenüber

01.06.2003

Das HD- Ergebnis von Basse und die Untersuchungsergebnisse der Schilddrüse liegen vor. Basse hat eine Schilddrüsenunterfunktion und ist HD C1. Böse Überraschung. Kaufinteressenten für Basse, die mit ihm züchten wollten, springen ab.

29.-31.05.2003

H-Hasso fährt mit Fama und Alfi zur Welthundeausstellung nach Dortmund. Beide belegen den 3. Platz in ihrer jeweiligen Klasse.

09.06.2003

Deneb, der letzte Welpe wird zum Flughafen Schönefeld gefahren, wo Hasso sich mit dem neuen Besitzer trifft, der uns vorher schon in Kiebitzbruch besucht hatte. Deneb fliegt nach vielseitigem Training (Zug fahren, Stadtgänge, u.v.m) nach Moskau.

15.06.-15.07.2003

Wir haben eine Interessentin für Basse, die auch schon eine Hovawarthündin hat. Da Basse aber, auf Anraten der Ärzte, erst kastriert werden soll wenn seine Schilddrüse medikamentös eingestellt wurde, springt sie wieder ab. Im endokrinen System sollten nicht zwei Baustellen gleichzeitig eröffnet werden.

30.06.2003

Unser E-Wurf ist da. Pia ist die Mutter von 7 Welpen- und keiner ist schwarz, wie eigentlich erwartet.

03.07.2003

Fama ist heiss und Basse zeigt sich sehr triebig.

07.07.2003

Da H.-Hasso keinen Urlaub mehr hat und ich mich um die Welpen kümmern muß, zieht er mit Fama nach Berlin und mietet sich dort für drei Wochen eine Wohnung. Fama darf tagsüber mit ins Büro gehen- sehr zur Freude aller Angestellten und Kunden. Sie bekommt in dieser Zeit eine Mahlzeit weniger, weil sonst die vielen Kalorien der vielen Leckerlies nicht aufgefangen werden könnten.

ab 26.07.2003

Die Welpen sind geimpft und Besucher zugelassen. Erster Ansturm ist an diesem Wochenende.

27.07.2003

H--Hasso kommt mit Fama aus Berlin zurück. Der Versuch scheitert, sie wieder in das Rudel zu integrieren. Basse will es unbedingt wissen und versucht sie pausenlos zu bespringen.. Es kommt fast zu einer ernsthaften Beißerei. Montag früh fährt H-Hasso wieder mit Fama nach Berlin. Da er die Wohnung bereits abgegeben hat, wohnt er noch eine Woche mit Fama bei Kollegen.

01.08.2003

H.-Hasso kommt endgültig aus Berlin zurück.

05.08.2003

Edgar zerrt sich morgens ein Vorderbein und hat solche Schmerzen, dass wir zum Arzt müssen. Da er bei der Untersuchung sehr schreit, wird er sediert um ihn zu röntgen. Es stellt sich herraus, dass das Bein ok ist. Wohl nur eine Zerrung. Es gibt noch eine Schmerzspritze.

06.08 - 11.08..2003

Edgar hat weiter Schmerzen und seine Hinterhand fängt an anzuschwellen. In den nächsten Tagen entwickelt sich eine Bindegewebsphlegmone über die ganze Hinterhand. Der Welpe kann nicht mehr laufen. Punktierungen, weitere Röntgungen, er muß wohl eingeschläfert werden.
Der Welpe ist bereits völlig schief und die Wirbelsäule wirkt verbogen. Ich bin nur noch bei den Welpen und trage Edgar zu jeder Aktion hinterher. Als ich soweit war, ihn einschläfern zu lassen, geht es ihm plötzlich etwas besser. Er versucht wieder wenigstens ein Bein zu benutzen.

12.08.2003

Die Medikamente sind abgesetzt worden. Edgar muß es jetzt selbst schaffen.

15.08.2003

Auf Empfehlung eines Heilpraktikers, auf den die Deckrüdenbesitzerin schwört, gebe ich Edgar zur Unterstützung Calcium Carbonicum C 30

15.08.2003

H-Hasso fährt mit der Familie nach England, etwas Urlaub machen. Unser Sohn wird am 22.08. heiraten.

16/17.08.2003

Jambo mit Familie kommen für ein Wochenende zu Besuch. Basse und Jambo bekommen sich in die Wolle und eine wilde "Beißerei" geht ohne Verletzungen aus.
Edgar geht es wieder sehr schlecht- Er hat fürchterlichen, röchelnden Husten bekommen. Ich mache für Montag morgen einen Termin beim Tierarzt zum Einschläfern.

18.08.2003

Edgar (Wallace) humpelt morgens durch das Zimmer und hat die ganze Nacht nicht gehustet. Ich sage den Euthanasietermin wieder ab. Noch warten.
Vielleicht hat ja das homäopathische Mittel angeschlagen.
 
Abends kommt mein Neffe, der die Welpen hüten wird, wenn ich nach England zur Hochzeit hinterher fliege.
Er wird die nächsten 2 Tage eingearbeitet.
Fama wird abgeholt, sie zieht für eine Woche zu Alfi, damit Till nicht zu viele Hunde hüten muß.

20.- 24.08.2003

Ich fliege nach England das Kind verheiraten. Für alle, die schon immer einmal wissen wollten, ob wir auch ohne durchlöcherte Welpen-Gurken-Hosen und zerfressene Latschen auskommen- hier ein paar Fotos >>>

25.08.2003

Impfen der Welpen. Edgar (Wallace) humpelt immer besser durchs Leben.
Fama wird zurückgebracht und H.-Hasso trudelt abends auch wieder ein. Die Familie war mit Auto und Schiff nach England unterwegs.

28.08.2003

Wurfabnahme mit Welpentest. Auch Edgar erreicht gerade so das Mindestgewicht und wird begutachtet. Er wird, wenn überhaupt erst später geimpft und gechippt.

30.08. - 07.09.2003

Die Welpen werden abgeholt und Wallace hat mit viel Sonderpflege und Massagen vorerst überlebt.
Ich gebe ihm noch 4 Wochen Frist: Wenn er bis dahin seine Beine streckt und seine Wirbelsäule wieder gerade ist. .... Ich habe Angst, der Zeitpunkt ist verpasst.

07.09.-15.10.2003

Wallace wird massiert und tobt sich mit den großen Hunden Muskeln an. Seine Wirbelsäule streckt sich, er scheint nur noch selten Schmerzen zu haben. Wenn er geschlafen hat humpelt er sich wieder in Gang. Wir beginnen kleinere Stadtgänge zu machen bei denen ich ihn oft noch trage und besuchen Ende September den Reiterverein um uns die Pferde, die Stallungen und die Hubertusreiter anzusehen.

25.09.2003

Pia schickt sich an, heiss zu werden.
Basse wird nun doch kastriert. Noch einmal können wir die Berlin- Aktion nicht machen- da macht auch der Arbeitgeber von H.-Hasso nicht mit.
Anfang bis Mitte Oktober sortiere ich Hunde: Männer raus, Mädchen rein und bitte wechseln. Basse hat noch nicht so ganz verstanden, dass er keine Hoden mehr hat.
In solchen Zeiten beneide ich heimlich Leute, die nichts gegen Zwinger haben. Es wäre manchmal einfacher. Da bei mir aber kein Hund in den Zwinger kommt, muß ich in diesen Wochen Hunde sortieren. Selber schuld !!!

17.-19.10.2003

Ich fahre mit Wallace zum Hovawart Wandertag nach Waren.
Wir übernachten beide in Waren, er läuft vergnügt die kleine Wanderrunde mit allen Hovawarten mit, findet die Pension und die neue Umgebung ganz toll, auch die ganzen großen Hunde und lernt ganz nebenbei auch mal für 1 bis 1 1/2 Stunden alleine im Pensionszimmer zu bleiben. Das ist kein Problem, weil er die Gelegenheit zum Schlafen nutzt.
Seine Impfungen hat er inzwischen bekommen und gut weggesteckt.
 
Wir entdecken an Famas Milchleiste eine Knoten! Weiter beobachten.

20.10.-06.11.2003

Ich unternehme viel zusammen mit Wallace und versuche ihm vieles zu bieten, was seine Geschwister jetzt wohl auch lernen müssen. Es zeigte sich, dass er völlig unerschrocken an alle neuen Situationen ran ging und überall so tat, als wäre er schon immer dort gewesen, ob es in den Stallungen des Reitervereins war, in unserer kleinen Stadt, am und im See, in Läden, der Post, der Bank oder auf dem Rummelplatz.
Abends darf er nun mit einem der großen Hunde schon eine Runde von ca 4 km mitjoggen, zunehmend im Dunkeln durch den Wald.

07.- 09.11.2003

Die Feuerprobe für Wallace: Wir fahren mit dem Zug nach Berlin, zu einem Familiengeburtstag, lernen Berliner Bahnhöfe, Doppeldeckerbusse, die Spandauer Zitadelle, S-Bahn- Brücken und so richtigen Großstdtverkehr kennen. Keiner fragt mehr, "warum hinkt denn der Hund ?" und die Berliner fragen viel, wenn's um Hunde geht. Und Wallace- war schon immer in Berlin und seinen Wäldern.

13.11.2003

Famas Knoten ist gewachsen, jetzt so groß wie eine komplette Erdnuss. Er wird entfernt- nach einer Woche ist der Knoten wieder da, so groß wie eine Walmuss.

28.11.2003

Hasso fährt mit Fama nach Berlin und konsultiert mehrere Ärzte an der Uniklinik und einen Chrirurgen, um weitere Meinungen einzuholen. Jeweils wird ein Mischtumor diagnostiziert und empfohlen, die Milchleiste abzunehmen, wenn eine rasche Ausbreitung verhindert werden soll. Wenn wir noch züchten wollen, kann erst nur der betroffene Milchleistenbereich entfernt werden, aber sicher hätten wir dann - möglicherweise bald- die nächsten betroffenen Zitzen.

Wallace geht es immer besser, er kann sich jetzt auf seine Hinterbeine stellen und fängt an die höher gelegenen Bereiche in den Räumen zu erobern- und abzuräumen. Meine Digitalkamera wanderte so unbemerkt in den Schlamm des Hofes- selbst schuld- aufräumen !

28.-30.11.2003

Interessenten für Basse sind aus Hessen zu uns gekommen und verbringen ein Wochenende hier mit ihm gemeinsam.

04.12.2003

Wir entscheiden uns, Fama die ganze Milchleiste abnehmen zu lassen und um ihrer Gesundheit willen auf den geplanten Wurf im Frühjahr zu verzichten. Eine traurige Nachricht für alle, die schon auf diese Welpen gewartet haben. Sie wird in Berlin operiert und übersteht die OP sehr gut.

12.12.2003

Das histologische Gutachten ist da. Es handelte sich zum Glück um kein bösartiges Gewebe. Kein Krebs. Wir sind sehr erleichtert.

13.12.2003

Ich fahre mit Wallace nach Berlin., natürlich wieder mit dem Zug. Wir treffen dort Heidrun mit Alfi und seiner kleinen Tochter Fabia, die jetzt mit zu Alfis Rudel gehört. Sie ist ein paar Wochen jünger als Wallace, aber eine richtige, coole Berliner Göre. Wallace war, endlich einmal, sehr beeindruckt. So viel kleine gebündelte Power konnte er nicht so richtig einordnen.
Wir fuhren zum Grunewaldsee- wo er erst einmal hinter dem erstbesten Hund herrannte und verschwand.
Da an diesem Wochenende ein fürchterliches Regenwetter war, trafen wir leider nicht so viele Hunde, wie wir gehofft hatten.
Nach der ersten halben Runde, durch den Wald um den See kamen wir endlich ans Wasser und Wallace hatte nichts besseres zu tun, als von einer kleinen Brücke - rums- in einen Abflusskanal zu springen. Er schwamm ein Stück, arbeitete sich aus dem Kanal heraus und konnte vor Stolz kaum noch laufen.
Da war selbst Fabia tief beeindruckt.
Bei so viel Bewunderung machte er am Ufer gleich noch einen weiteren Versuch, rannte ins Wasser, trat auf eine dünne Eisschicht, die brach und verleidete ihm etwas das Vergnügen.
Das war das erste Grunewaldseeabenteuer mit Wallace. Es endete recht schnell wieder beim Handtuch im Auto und dann zum Trocknen in einem Cafe.
Er lebt- und wie !
Vor Weihnachten wird er noch gechippt. Er hat es sich verdient.

19./20.12.2003

Basse hat seine neue Familie gefunden und wird abgeholt. Er zieht nach Hessen um. Zu verdanken haben wir diesen Glückstreffer diesmal nicht unseren Anzeigen, oder dieser Internetseite, sondern Frau Krajewski mit ihrem Engagement für Hovawarte in Not und ihrer Internetseite.

21.12. 2003

Unser letztes Hundejahr hatte viele schöne, aber auch viele sehr traurige Zeiten.
Und- es hat sich alles zum Guten gewendet:
Basse hat ein sehr nettes Zuhause gefunden, wo er sehr geliebt werden wird,
Wallace wird leben und
Fama hat keinen Krebs, wenn sie auch keine Welpen mehr haben wird.
Ich möchte mich an dieser Stelle einmal bei den vielen Menschen bedanken, Hundefreunden, Welpenkäufern, Feriengästen, Freunden und Familie, die sich mit uns freuten und mit uns litten und bei denen, die uns aktiv unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite standen.

Wir wünschen allen von Herzen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesundes, friedliches und erfolgreiches 2004
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