| - 30.03.2005
- heute morgen sind die ersten 21 Tage um, die Welpen sind drei Wochen alt und - es gab die erste Welpenmilchmahlzeit nach der morgendlichen "Kiste". Ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
- Wie bei jedem Wurf war das ein Fest- das erste Milchbad.
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- Diesmal war die Säugezeit gar kein Problem, Pia ging alle 2 - 2 1/2 Stunden von alleine in die Kiste und versorgte die Welpen- wohl wissend, dass es hinterher immer ein Pfund Fressen gibt. Alle Welpen nahmen regelmäßig zu, wenn auch nur durchschnittlich 70 g am Tag, aber da keiner unzufrieden wirkte schien es ihnen zu reichen.
- Nun können sich alle alleine lösen, der Darm funktioniert und damit sind sie auch in der Lage, die künstliche Milch richtig zu verwerten.
- Diesen Zeitpunkt warte ich immer ab, ohne zuzufüttern. Einen so extremen Notfall, der mich veranlasste vorher Kunstmilch zu geben, hatte ich noch nie, auch nicht, als es Pia beim C-Wurf so schlecht ging.Wichtig finde ich allerdings in der letzten Woche das "Kistenmanagement",d.h. zu kontrollieren, dass alle Welpen auch wirklich eine Zitze haben, damit die Hündin nicht wundgenuckelt wird.
- Die ersten drei Wochen verliefen sehr harmonisch und stressfrei.
- Es ist bei uns Tradition, dass Tanten, Onkels und Brüder der Welpen, die gerade hier wohnen, nach dem ersten Milchbad begrüssen dürfen, nachdem sie vorher schon übers Gitter hinweg die Welpen beschnuppeln durften.
- Fama war seelig, endlich- einmal wieder gründlich Welpen putzen, nachdem sie vorher immer nur heimlich, hinter mir ins Zimmer schlüpfte und dann natürlich gleich wieder gehen musste.
- Pia kennt das schon: Sie liegt auf dem Bett und ist beleidigt, aber ich will das so.
- Und dann kam Wallace und hat vorsichtig alle begrüsst, beschnuppert und nahm sofort Reißaus, wenn ein Welpe auf ihn zulief.
- An so einem ruhigen Morgen, den ich dazu nutze, damit es nicht durch äussere Hektik zu Unfällen kommt, sieht man auch das erste Mal, wer von den Welpen angstfrei auf alles neue zugeht.
- Bei diesem Wurf sind sofort Gertie und Gerrit anmarschiert, haben sich beputzen lassen, freundlich die Lefzen der Großen fremden Hunde geleckt und sich an einen der beiden rangehängt. Gertie interessanterweise an Fama und Gerrit an Wallace. Er hat sofort erkannt: das ist sein großer Bruder.
- Interessant ist es auch, dass diese beiden unsere kleinsten Welpen sind, d.h. sie waren bei der Geburt am leichtesten. Das habe ich schon oft beobachtet. Nicht die fetten Brummer, Fresser und Schläfer sind die Chefs, sondern die kleineren, agileren werden zu den Vorreitern der Welpenrudel.
- Das gefällt mir natürlich sehr, denn diesmal hat mir mein Bauch schon am 2. Tag geflüstert: "Gertie bleibt!"
- Es stand von Anfang an fest, wenn eine bleibt, dann Gertie.
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- Der Rest besetzte in der Kiste die "erste Reihe" und sah sich das Spektakel von weitem an.
- Gilan bejammerte das fortschreitende Leben und Genius sorgte mit Geknurr und Gebell dafür, dass spätestens Wallace ehrfürchtig von der Kiste fern blieb.
- Irgendwann schliefen alle wieder in der Buchte, nur Gertie blieb davor liegen, falls noch mal jemand vorbei kommen sollte. Ausserdem ist da jetzt auch die Milch.
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- Morgen wird vermutlich schon die Gittertür raus genommen werden können, sodass alle Hunde freien Zugang haben und dann kann vermutlich zum Wochenende hin auch das Sicherheitsbrett zum Flur raus- und dann steht die Welt wieder ein Stück weiter offen!
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