04.04.2005
In der letzten Woche waren noch Osterferien und bei uns ging es zu wie in Bullerbü.
Dienstag nach Ostern zogen Laura (10), Lena(6) und Nils(4) in zwei unserer Ferienwohnungen und am Mittwoch kamen noch Celia (8) und Charlotte (2) dazu. Eltern mussten mitgebracht werden, das ist bei uns in Kiebitzbruch so üblich :-)
Celia kennen ja alle schon, die uns seit Jahren begleiten. Sie hat von klein auf viele Ferientage in unseren Hundekörben verbracht.
 
Daher ging dann am Mittwoch das grosse Welpenfest auch gleich los. Umziehen, Hände waschen und ab in die Kiste. Charlotte findet Hunde noch etwas gewöhnungsbedürftig und hat sehr viel damit zu tun, sich selbst einzureden, dass sie gar keine Angst hat, besonders nicht vor Wallace, der sie um Haupteslänge überragt. Seine Liebesbezeugungen mag sie auch nicht so und Plutoküsse schon gar nicht. Da sie aber unbedingt mit den Grossen Kindern mithalten wollte, blieb ihr gar nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden: Wo Celia und Laura sind, da sind auch Hunde.
 
Laura durfte dann erst am Donnerstag mit ins Welpenzimmer und Lena erst, nachdem Celia und Charlotte wieder nach Hause gefahren waren. Nils war nicht so scharf auf Hunde :-)

Es gab drei Grundregeln:

  1. Nie mehr als eine neue Person -
  2. keine Gardrobe, die ausserhalb von Kiebitzbruch angezogen, worden war und
  3. Welpen dürfen gestreichelt, aber nie-nie-nie- hochgehoben werden.

Da die Welpen jetzt voll mit integriert waren, wurde es Zeit, Gittertür und Absperrbrett aus der Zimmertür zu nehmen, schon damit unsere großen Hunde jederzeit den Rückzug antreten konnten.
Nichts ist gefährlicher, als räumliche Enge ohne Ausweichmöglichkeit für die Hunde.
Freitag nachmittag war Charlotte dann auch schon so mutig, dass sie mit Celia und mir singend - drei große Hunde im Schlepptau- Hundekacke im Hof sammeln ging und anschließend mit Wallace die ersten Ballspiele machte. Damit Wallace wenigstens ein wenig zu laufen hatte, durfte ich den Ball ab und zu werfen :-)
Es ist klar, wenn die Welpen Besuch von Kindern oder Erwachsenen haben, bin ich immer mit dabei.
Es waren wunderschöne Tage, wo die Menschenkinder wenig Zeit für ihre Eltern hatten und die Hundekinder anfingen, sich dorthin zu orientieren, wo Menschenaction ist.
Nun haben sie schon wieder einen Wachposten abgestellt, der ankündigt, wenn Mensch - oder Milch - vorüber zieht und gestern morgen kamen alle ins Esszimmer gewackelt, um mich zu begrüssen, als sie morgens meine Stimme hörten.

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